Vereinsnews
10.08.2026
Liebe Vereinsmitglieder,
auch in diesem Monat möchte ich Sie gern auf die Veranstaltungen aufmerksam machen und dafür werben, dass wir Sie dabei begrüßen können.
Die Goethegesellschaft unterstützt die Ausstellung „GOETHEs TREIBEN“, die in der Zeit vom 28.08. bis 06.09.2026 in der Alten Försterei, Ilmenau und vom 12.09. bis 17.10.2026 in der Kulturfabrik, Ilmenau-Langewiesen stattfinden wird. Als Teil der Goethe-Festwoche 2026 widmet sich die Ausstellung Johann Wolfgang von Goethe auf ungewöhnliche und lebendige Weise – nicht allein dem Dichterfürsten und Denkmal, sondern vor allem dem Menschen Goethe in all seinen Facetten: Neugierig, lebensfroh, widersprüchlich, mitunter übermütig und eng mit Ilmenau, Stützerbach und dem Thüringer Wald verbunden.
Im Mittelpunkt stehen Goethes Treiben, Anekdoten und Possen ebenso wie seine besondere Beziehung zu Ilmenau – jene Seite also, die ihn nicht nur als große literarische Figur, sondern auch als wachen Beobachter, geselligen Zeitgenossen und überraschend nahbaren Menschen zeigt. Künstlerische und fotografische Arbeiten greifen diese Perspektiven auf und laden dazu ein, Goethe mit Neugier, einem Augenzwinkern und Raum für neue Gedanken zu entdecken.
Weitere Informationen sind unter www.goethestadt-ilmenau.de zu finden.
Die Vernissage zu dieser Ausstellung findet am
Sonntag, dem 23. August 2026 um 18:00 Uhr in der Alte Försterei Ilmenau statt,
zu der Sie alle herzlich eingeladen sind. Musikalische Beiträge und kleine kulinarische Akzente werden den Abend in besonderer Weise rahmen.
Zu dieser Veranstaltung erscheinen auch Postkarten,
die wir Ihnen auch auf unseren Veranstaltungen kostenfrei zur Verfügung stellen werden, eine kleine Werbeaktion zum „Meister und seinen klugen
Sprüchen“ 😉.
Im Rahmen der Goethewoche konnten wir Herrn Dr. Manfred Osten zu seinem Vortrag ‚Goethe als Mandarin‘ gewinnen. Dieser findet, organisiert gemeinsam mit der Stadt Ilmenau, am 28. August 2026, also genau an Goethes 277. Geburtstag, um 18.30 Uhr im GoetheStadtMuseum statt.
Bereits 1813 hatte Goethe gegenüber Knebel offenbart, dass er „ dieses wichtige Land (China) gleichsam aufgespart habe, um sich dorthin im Falle der Not zu flüchten“ Um sich drei Jahre vor dem Tod dann in dem bis heute leider kaum bekannten Gedichtzyklus „Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten“ als Mandarin zu outen – als Repräsentant also der rund zweitausend-jährigen chinesischen Tradition des Bildungs- und Leistungs-Adels.
Mit dem Resultat ,,dass Goethe inzwischen eine stürmische Rezeption als „ Konfuzius von Weimar“ mit hoher Zukunftsfähigkeit in China erfährt. Herr Dr. Manfred Osten, mit siebenjähriger Ostasien- Erfahrung, hat diesen Aspekt bereits thematisch skizziert in seiner letzten Publikation (Goethes Prophetie der Welt als „ großes Hospital“) und wird u.a. den Gründen der China-Affinität Goethes nachgehen und deren geheim-offenbare Bedeutung für den chinesischen Erfolg der letzten 45 Jahre.
Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen können.
Am ersten Samstag nach Goethes Geburtstag lädt die Goethegesellschaft traditionsgemäß in die GoetheKultur-Scheune nach Stützerbach zur Geburtstagsfeier ein. Wir freuen uns, Sie am 29. August 2026 ab 10.30 Uhr dort begrüßen zu können und beginnen mit der Ausstellung „SPIELGEFÄHRTEN“ – Spielobjektgestaltungen, Zeichnungen und Texte von und mit Frau Doris Lachnitt und Frau Heide Bürmann.
„O WIE FÜHL ICH IN ROM MICH SO FROH!“
Ab 11:30 Uhr folgen Rezitationen aus den „Römischen Elegien“ von Johann W. Goethe vorgetragen durch Herrn Martin Strauch mit italienischer Musik des Duos „Ottocento“
(Ausführende: Frau Franziska Steinecke, Cembalo, Herr Marco Onofri, Gesang, Violine).
Gegen 12:30 Uhr erwartet Sie ein Imbiss mit Bratwürsten, Kuchen und verschiedenen Getränken.
Ab 13:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, an einer Führung durch das Goethemuseum Stützerbach mit der Museumsleiterin Frau Kathrin Kunze teilzunehmen.
Um 14:00 Uhr folgt der Vortrag
„DIE DARSTELLUNG DES MENSCHLICHEN LEBENS“ – Hegel und Goethe über Rembrandt und die holländische Malerei von Herrn Prof. Klaus Vieweg aus Jena. Was verbindet Hegel und Goethe mit Rembrandt und Co.? Warum erkennt der Philosoph Hegel als herausragender Vertreter des Deutschen Idealismus, der goldenen Ära der neuzeitlichen Philosophie, in den Gemälden Rembrandts und der holländischen Schule des Goldenen Zeitalters eine Größe von Geist und Freiheit, eine Revolution in der Malerei? In welcher Weise hat Goethe in seinen Essays Jacob van Ruisdael als Dichter und über die Blumenmalerei die holländische Malerei gewürdigt? Wieso faszinieren Hegel und Goethe
solche Bilder von stolzen Bürgern, von Gemüse- und Heringsverkäuferinnen, Armen und Bettlern, von Landschaften und holländischen Mühlen, von Bauern bei der Ernte und im
Wirtshaus, von Klavier spielenden Frauen, von Kanälen mit Schlittschuhläufern, von Blumensträußen und Frühstückstischen, von einer Maus in der Mausefalle? Die Sichtweise auf die holländische Schule könnte mit dem Titel eines Gemäldes von Jan Steen auf den Begriff gebracht werden: Die Darstellung des menschlichen Lebens.
Anschließend gibt es auch zum Ausklang der Geburtstagsfeier Kaffee und Kuchen.
Schauen Sie bitte auf unsere Webseite www.goethe-ilmenau.de, auf der wir fortlaufend aktuell informieren. Dort finden Sie auch weitere Details zu unseren Veranstaltungen.
Für einen zwischenzeitlichen Kontakt bin ich immer gut über meine Mailadresse; hpschade@gmx.de zu erreichen.
Bleiben Sie weiter gesund, halten Sie die Hitze aus, genießen Sie die kommende Zeit und seien Sie herzlich gegrüßt!
Für den Vorstand der Goethegesellschaft
Prof. Dr. Hans-Peter Schade (i. R.)









